Spätestens seit häppchenweise bekannt wird, wie massiv und gezielt uns Geheimdienste ausspionieren und überwachen, gilt das Anonymisierungsnetz Tor als heißer Tipp für mehr Privatheit im Internet. Dass man sich auf dessen Anonymitätsversprechen bei einem Gegenspieler vom Format der NSA und GCHQ nicht allzu sehr verlassen sollte, zeigt ein aktuelles, wissenschaftliches Paper.
Open Signature Initiative will digitale Signaturen in Europa vereinheitlichen
Im Vorgriff auf den Open Identity Summit nächste Woche ist nun eine Initiative mit dem Ziel angelaufen, elektronische Signaturen europaweit zu verbreiten und zu vereinheitlichen. Die Open Signature Initiative will Bestrebungen der Europäischen Union unterstützen und beschleunigen.
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Cloud-Dienst als Malware-Einfallstor
Sicherheitsexperten haben eine Methode gezeigt, mit der sich Cloud-Dienste wie Dropbox zur Verbreitung von Datenschädlingen nutzen lassen, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Alles, was man in den Dropbox-Ordner packe, könne Firewalls auf anderen Rechnern problemlos passieren, sagt Jacob Williams, Digitalforensiker der CSR Group. "Wir haben das mehrfach getestet, und die Daten kommen direkt durch die Firewall."
Erster Banking-Trojaner für Linux analysiert
Der Antivirenhersteller Avast hat den ersten Banking-Trojaner für Linux einer detaillierten Analyse unterzogen. Dabei zeigte sich, dass der Trojaner-Entwickler einigen Aufwand betrieben hat, um sein Werk selbst vor geschulten Augen zu verstecken.
Datenschützer: Massenhaftes Datensammeln ist nicht mehr aufzuhalten
Schleswig-Holsteins oberster Datenschützer, Thilo Weichert, hat angesichts der Spähaffären des US-amerikanischen Geheimdienstes dazu geraten, deutsche oder europäische E-Mail- und Internetdienstleister zu nutzen. Diesen Ratschlag könne man schon geben, sagte der Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz (ULD) in einem Interview mit dpa.
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Schnüffel-Spam im anonymen Nachrichtendienst Bitmessage
Teilnehmer des Peer-to-Peer-Nachrichtendienstes Bitmessage haben Spam-Nachrichten erhalten, die anscheinend dazu dienen, ihre IP-Adressen zu ermitteln. Bitmessage soll vertrauliche Kommunikation auch für den Fall gewährleisten, dass sämtliche Verbindungen abgehört werden. Er verschlüsselt nicht nur die Inhalte der Nachrichten, sondern verschleiert auch, wer überhaupt mit wem kommuniziert.
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Hacker greift offenbar Zugangsdaten für Twitter ab
Ein Hacker hat sich offenbar Zugang zu Anmeldedaten des Kurznachrichtendienstes Twitter verschafft. Der Angreifer, der sich Mauritania Hacker nennt, hat am Dienstag angebliche Detailinformationen zu mehr als 15.000 Twitter-Accounts veröffentlicht.
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WhatsApp, Whistle: unsichere Instant Messenger
Das Portal iRights.info geht in einem aktuellen Bericht der Frage nach, ob die wichtigsten Sicherheitslücken im verbreiteten Instant Messenger WhatsApp inzwischen behoben sind. Nachrichten und andere Daten werden nun tatsächlich verschlüsselt übertragen, das Mitlesen von Gesprächen durch Dritte, die im gleichen WLAN unterwegs sind, ist damit nicht mehr ohne weiteres möglich. Außerdem muss der Nutzer bei der ersten Registrierung einen Bestätigungscode eingeben, den er per SMS bekommt. Das macht es für Hacker schwerer, die Identität anderer Nutzer zu kapern.
Google: E-Mail an Gmail = Verzicht auf Privatsphäre
Wer ein E-Mail an einen Gmail-Nutzer schickt, verzichtet auf Privatsphäre. Diesen Standpunkt vertritt Gmail-Betreiber Google offiziell in einer Eingabe bei Gericht. Anlass für das Verfahren ist, dass Google E-Mails scannt und ihre Inhalte auswertet. Dies dient nicht nur der Spamfilterung, sondern auch der zielgerichteten Platzierung von Werbung. Mehrere US-Bürger haben Google deswegen verklagt und monieren die Verletzung mehrere Gesetze, darunter auch solche gegen illegales Abhören.
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EU-Geldwäscherichtlinie: Aus für anonyme Bezahldienste befürchtet
Ein im Februar von der EU-Kommission vorgelegter Entwurf für neue Regeln zu Geldwäsche und -transfers könnte weitreichendere Konsequenzen haben als bislang bekannt: Die geplante neue Richtlinie könne dazu führen, dass die hierzulande 2011 schwer erkämpfte 100-Euro-Grenze für anonymes E-Geld wieder wegfalle und in der gesamten EU keine Prepaid-Angebote im E-Commerce mehr eingesetzt werden könnten. Das erklärte Hugo Godschalk, Geschäftsführer des Prepaid Forums Deutschland, gegenüber heise online.
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