Am 15. Juni hat der Ministerrat der Europäischen Union seinen Standpunkt zur Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) festgelegt. Der Text des Rates enthält einige Modifizierungen bisheriger Vorschläge, die in den Trilogverhandlungen ab dem 24. Juni 2015 von den Vertretern des Ministerrats, der Kommission und des Parlaments weiter diskutiert werden.
Die Angreifer haben zwar nach ersten Erkenntnissen die verschlüsselten Passwort-Safes nicht in ihre Finger bekommen. Sie konnten aber die Passwort-Erinnerungshinweise der Master-Passwörter kopieren.
Damit Phishing-Seiten länger überleben, lassen sich manche von ihnen nur aus dem Land abrufen, auf das es die Cyber-Ganoven abgesehen haben. Phishing-Filterdienste bleiben deshalb außen vor und schöpfen keinen Verdacht.
Ein Mitarbeiter des auf Computer-Sicherheit spezialisierten Unternehmens Kaspersky hat nicht aufgepasst und den Anhang einer gefälschten E-Mail geöffnet. Anschließend hat ein Schädling monatelang vertrauliche Informationen abgezogen.
Ein weiterer Schädling nistet sich in Point-of-Sales-Terminals ein und kopiert die Daten ahnungsloser Kreditkarten-Nutzer. MalaumPOS hat es auf ein weit verbreitetes Kassensystem von Oracle abgesehen.
Hochstapler jubeln iPhone-Besitzern auf einer Erotik-Webseite eine App unter, die sich nach zwei Klicks selbst auf Geräten ohne Jailbreak installiert. Anschließend soll man für ein Abo der Webseite löhnen.
Auf den Cloud-Servern von Apple und Co. schlummern 56 Millionen nicht optimal geschützte Datensätze. Angreifer könnten vergleichsweise einfach Fotos, Adressdaten und weitere Infos abgreifen.
Über Hola kann man Regionalsperren umgehen, indem man über den Internetanschluss eines anderen Nutzers surft. In der Zugangssoftware klafften bis vor kurzem allerdings haarsträubende Lücken.
Dem Schwachstellen-Scanner Punkspider zufolge warten auch illegale Webseiten im anonymisierten Tor-Netzwerk mit Schwachstellen auf und sind nicht optimal vor Hacker-Angriffen gewappnet.