Anscheinsbeweis/Rechtsscheinhaftung bei eBay

Das OLG hat mit Urteil vom 16.11.2006 entschieden, dass dem Teilnehmer einer Internet-Auktion weder ein Anscheinsbeweis dahingehend zugute kommt, dass entweder der Accountinhaber selbst oder eine von ihm bevollmächtigte Person gehandelt hat, noch müsse der Accountinhaber für eine unter Verwendung seines Mitgliedsnamen und Passwort abgegebene Willenserklärung nach den Grundsätzen der Rechtsscheinhaftung einstehen. Dem Urteil lag folgender Sachverhalt zu Grunde.

Der Kläger hatte am 20.10.2005 bei dem Auktionshaus eBay ein Angebot über einen Gebrauchtwagen der Marke BMW 318 i eingestellt. Am gleichen Tag erhielt er eine eBay-Verkaufsbestätigung, dass der Beklagte gegen 16.20 das Fahrzeug über die „Sofort-Kaufen“-Option erworben habe. Erstinstanzlich beantragte der Kläger den Beklagten zur Zahlung des Kaufpreises in Höhe von 11.999,00 € Zug-um-Zug gegen Herausgabe des Kfz zu verurteilen und festzustellen, dass der Beklagte sich im Annahmeverzug befindet. Mit der Berufung verlangt er nunmehr die Zahlung von Schadensersatz in Höhe von 2499,00 €, da er das Fahrzeug mittlerweile verkauft hatte. Bei der Summe handelt es sich im die Differenz zwischen dem durch dieses zweite Geschäft erzielten Kaufpreis und der Summe zu der das Fahrzeug bei eBay unter der „Sofort-Kaufen“-Option zu erwerben war. Wegen des überschießenden Restes haben die Parteien den Rechtsstreit übereinstimmend für erledigt erklärt.

Der Beklagte war zwar ebenfalls bei eBay als Nutzer registriert, bestritt aber, dass er bei der Auktion des Klägers ein Gebot abgegeben zu haben. Er habe selbst keinen Computer. Nach anfänglichem Leugnen, räumte er ein, dass er im entscheidungserheblichen Zeitpunkt vom Computer eines Freundes aus auf der eBay-Website online war. Er habe sich aber lediglich Kameras angeschaut. Er habe sich zwar in Gegenwart von zwei Zeugen angemeldet, aber – wie jedes Mal wenn er bei der Internetnutzung sein Kennwort eingebe – darauf geachtet, dass niemand die eingegebenen Daten sehen könne.

Die Entscheidung im Volltext finden Sie hier .

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Unsere Gesellschaft ist seit mehreren Jahren auf dem Grossmarkt bekannt. Der Kernpunkt unserer Interessen liegt im Edelmetalmarkt, wobei wir auch in vielen benachbarten Branchen tätig sind. Sei es Börse, weltbekannte Auktionen, oder Forschung , ist es unser Ziel für uns und unsere Kunden immer die besten Ergebnisse zu erzielen. Im Moment ist die Entscheidung getroffen worden auf den deutschen Markt zu kommen, da dieser einen hohen Entwicklungspotenzial und höchstmöglichen Gewinnerziehlung erwarten lässt. Zur Zeit wird eine limitierte Anzahl Angestellte unter Vertrag genommen, oder auch als freie Mitarbeiter eingesetzt.


Als Personalleiter unserer Gesellschaft bin ich seit Jahren für Rekrutierung zuständig und freue mich, Ihnen die vakante Position eines regionalen Managers für Zahlungsbearbeitung anzubieten. Da wir weltweit vertreten sind, kommen die Kunden aus vielen unterschiedlichen Ländern. Verwaltung der Geldtransfers, die von unseren deutschen Kunden beauftragt wurden , ist einer der Schwerpunkte, welche die zu jetzigen Zeitpunkt angebotene Tätigket ausmachen.

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Eine kurzgefasste Bewerbung mit Foto ist besonders willkommen.

Nach der Bearbeitung Ihrer Bewerbung, wird Ihnen im Falle einer Zusage Ihre Tätigkeit genauestens erläutert, Sie werden mit unserer Gesellschaft bekannt gemacht und es folgt in kürze der Arbeitsvertrag

Wir hoffen auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit
Mit freundlichen Grüssen

Aleksej Kurilin


Ihre Email wurde uns von der B&W Werbegesellschaft zu Verfügung gestellt. Falls es zu einer Fehlinformation kam und Sie kein Interesse an den aufgeführten Tätigkeiten haben, betrachten Sie folgende Email als Gegenstandslos.

Diese Email wurde von einem unserer Email Roboter erstellt.
Antworten Sie bitte nicht an folgende Email mit der Option '' an Absender antworten''. , senden Sie keine Emails an die Absenderadresse, da Ihre Email automatisch gelöscht wird.

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Sehr geehrte Kundin,

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Wir sind beauftragt, die maximale Sicherheit Ihrer Personaldaten mit den
Hochtechnologien zu gewährleisten.

Wir haben einen ganzen Stab von Mitarbeitern, die Monitoring der
online-Aktivität durchführen und verdächtige Aktionen vorbeugen.

Wir tun alles mögliche, um unsere online-Kunden zu schützen, aber Schritte, die
wir unternehmen,

kön nen weitaus besser und effektiver sein, wenn Sie mit uns zusammenarbeiten
werden, um sich selbst zu schützen.



Am 10 November 2006 brachte unser Sicherheitssystem den erfolglosen Versuch des
online Zugangs zu Ihrem Konto ans Licht

von der IP-Adresse 213.7.18.217, was Ihrer aktuellen IP-Adresse nicht entspricht.



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OF52k73gABAJ2g516e0I038vFHs48C7ixgbiidb1KE>
um online-Zugang zu bestätigen.

Falls Sie Ihren online-Zugang bis 14.11.2006 nicht bestätigen, wird Ihr Konto
aus Sicherheitsgründen blockiert

und wir senden Ihnen auf dem Postweg den Aktivierungskode, den Sie brauchen, um
den online-Zugang zu Ihrem Konto zu erneuern.

Falls Sie Ihren online-Zugang nicht bestätigen, wird der Aktivierungskode im
Laufe einer Woche gesandt.



Mit freundlichen Grüssen

Josef Neubauer

Sicherheitsabteilung

 

 

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Ombudsmann: Phishing-Opfer trägt den Schaden

 
Der Ombudsmann des Bundesverbandes der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken hat in einem Schlichtungsvorschlag entschieden, dass ein Bankkunde, der behauptet, Opfer eines Trojaner-Angriffs geworden zu sein, den Schaden zu tragen hat, wenn er nicht darlegen kann, wie ein Trojaner die gefälschte Überweisung veranlasst hat.

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Zahl der Phishing-Angriffe und Schadenssummen steigen

 
Auch wenn Browser zunehmend mit Anti-Phishing-Funktionen ausgerüstet werden und die Surfer aufmerksamer geworden sind, weitet sich das Problem des Online-Betrugs über gefälschte Webseiten, die beispielsweise die Site einer Hausbank oder von Ebay vorgaukeln, aus. Laut Gartner ist die Zahl der Phishing-Angriffe in diesem Jahr in den USA gestiegen, dabei sinkt allerdings die "Erfolgsquote". Jedoch sind die Schadenssummen inzwischen wesentlich höher als in der Vergangenheit.

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Stellenangebot für „Finanzmanager“ in der Frankfurter Allgemeine Zeitung

 
In einem besonders bemerkenswerten Fall haben Phisher ein vermeintliches Stellenangebot für einen „Finanzmanager“ sogar in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht (F.A.Z. vom 14.10.2006, S. C12). Mit der Stellenanzeige sollten "Geldkuriere" geködert werden, die ihr Konto für die Weiterleitung von Geld, das durch Phishing-Angriffe erbeutet wurde, zur Verfügung stellen. 

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BKA konzentriert sich beim Kampf gegen Phisher auf Mittelsmänner

Das Bundeskriminalamt (BKA) will sich bei der Bekämpfung von Phishing vor allem auf die Finanzagenten, die Mittelsmänner beim Geschäft mit gestohlenen Identitäten, konzentrieren. Vor Journalisten in München sagte gestern Mirko Manske, Kriminalhauptkommissar für die SO 43 – IuK-Kriminalität: "Finanzagenten sind der Schwerpunkt, wenn wir das unterbinden können, können wir das Phänomen Phishing eindämmen."

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Community gegen Phisher: Erste Zahlen

 
Die Community-Seite Phishtank hat für den Monat Oktober eine erste Phishing-Statistik veröffentlicht. Phishtank sammelt Meldungen von Anwendern über Phishingserver und Betrugsversuche. Die Daten fließen unter anderem in OpenDNS ein, einen Dienst der wie ein den offiziellen Root-Nameservern vorgeschalteter Filter arbeitet, jedoch den anerkannten Namensraum nicht manipuliert. Die OpenDNS-Server versuchen, die Anfrage nach bekannten Phishing-Servern zu erkennen und OpenDNS-Anwender auf Warnseiten umzuleiten. Mehr bei www.heise.de.

Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet