Bundesinnenminister will strengen Datenschutz im Internet

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) dringt auf strengere Regeln für den Datenschutz im Internet. "Nur weil wir eine neue Form der Kommunikation haben, heißt das nicht, dass wir unsere Wertmaßstäbe aufgeben", sagte Friedrich am Montag auf einem Kongress des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Berlin. Noch in diesem Jahr werde die Stiftung Datenschutz ihre Arbeit aufnehmen. Sie soll Qualitätsstandards festlegen und Gütesiegel zur Orientierung der Nutzer im Netz vergeben.

Verbraucher hätten ein Recht, zu wissen, wenn zum Beispiel in sozialen Netzwerken Programme zur Gesichtsanalyse verfügbar seien. Dann könnten sie diese gegebenenfalls abstellen, sagte Friedrich. Der CSU-Politiker verteidigte die von den Zeitungsverlegern kritisierte Vorratsdatenspeicherung von Verbindungsdaten. Friedrich erläuterte, die Speicherung sei eine wichtige Hilfe im Kampf gegen den Terrorismus.

Trotz der Schnelligkeit und Masse an Informationen im Internet blieben die Zeitungen als Wegweiser für gründliche Berichterstattung unerlässlich, sagte Friedrich auf dem Verlegerkongress.
 

Quelle:  heise.de

 

Die vollständige News finden Sie >hier< !  

Schreibe einen Kommentar