Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet (a-i3) beim IT-Gipfel der Bundesregierung

 
Die Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet (a-i3) hat am 18.12.2006, vertreten durch Prof. Dr. Georg Borges, am IT-Gipfel der Bundesregierung teilgenommen. Acht Arbeitsgruppen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft traten in Potsdam zu Erörterungen zum Thema Informationstechnologie (IT) zusammen. a-i3 wirkte in der Arbeitsgruppe 4 zum Thema „Sicherheit und Vertrauen in IT und Internet“ mit.

Schwerpunktmäßig wurden in dieser Arbeitsgruppe unter anderem die Themen Identitätsschutz und Datensicherheit diskutiert. Professor Borges referierte zum Thema „Identitätsschutz: Eine zentrale Herausforderung für IT und E-Commerce“ und erläuterte dabei aktuelle Gefahrenschwerpunkte des Identitätsmissbrauchs. Dazu zählen insbesondere Phishing-Angriffe auf das Onlinebanking, die aber durch neue Lösungsansätze der Banken wirkungsvoll abgewehrt werden können.

Als erfolgreichen Lösungsansatz würdigte a-i3 die Verbesserung der Authentisierungsverfahren im Onlinebanking, wie beispielsweise das mobile TAN-Verfahren und das eTANplus-Verfahren. Erforderlich sei aber dauernde Wachsamkeit und eine stete Fortentwicklung der technischen Schutzmaßnahmen, um mit dem technischen Know-How der Täter mithalten zu können, so Prof. Dr. Jörg Schwenk, der an der Vorbereitung des Vortrags beteiligt war.

Ferner sei die Festlegung angemessener Verhaltensstandards für Anbieter und Internetnutzer eine zentrale Aufgabe für Unternehmen, Wissenschaft und Rechtsprechung. Es gelte, sachgerechte Verhaltensanforderungen und Haftungsregeln zu entwickeln. Dabei dürfe zwar der Nutzer nicht überfordert werden, es könne aber verlangt werden, dass er zumutbare Sicherungsmaßnahmen treffe, wie etwa einen aktuellen Virenschutz bereitzuhalten.

Die schriftliche Fassung des Vortrags können Sie hier abrufen.

 

Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet e.V.

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